Rechenschaftsbericht zum Jahr 2009
liebe Freunde,
ich begrüße Sie recht herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2010 des DSB Ortsvereins Norderstedt „Hörkultur“ e.V.
Im letzten Jahr wurde bei „Hörkultur“ bis auf die 1. Vorsitzende der komplette Vorstand neu gewählt. Martin Witt als
2. Vorsitzender, Jutta Meyer als Kassenwartin, Hanne von Bargen als Schriftführerin und Paul Heß als Beisitzer.
Man hatte sich viel vorgenommen. Die Ziele waren Lebenshilfen zu bieten bei Erfahrungsaustauschen,
Experten für öffentliche Veranstaltungen einzuladen und gemeinsam die Freizeit zu gestalten, wie z.B. das jährliche
Grillen im privaten Rahmen.
Einige Ziele wurden erreicht:
Veranstaltungen/Treffen
Im letzten Jahr hatten wir viele interessante Referenten zu Gast. Die Resonanz war sehr groß und noch nie konnte
der Verein so viele Besucher zählen.
- Britta Bahr; Ermutigungstrainerin: „Psych. und soziale Auswirkungen auf Angehörige von Schwerhörigen“
- Bärbel Engl, Arbeitsamt Elmshorn: „Ersteinstieg und Wiedereingliederung ins Arbeitsleben – insbesondere für Schwerhörige und Tinnitusbetroffene“
- Song Gao, Ärztin und Heilpraktikerin der traditionellen chinesischen Medizin: „Tinnitus – Störgeräusche im Ohr“ – hier kamen ca. 150 Besucher
- Martin Witt, Hörgeräteakustiker und 2. Vorsitzender von „Hörkultur“: „Wie verhalte ich mich als Hörbehinderter im Notfall?“
- Britta Böhnke, CIC Schleswig Kiel: „Der Weg zum Hören mit Cochlea Implantat für Kinder und Erwachsene"
- Ute Oswald, Journalistin und 1. Vorsitzende von „Hörkultur“: „Ute Oswald liest eigene Geschichten vor“
Bei den monatlichen Treffen gab es Erfahrungsaustausche wie „Wie gehe ich in der Öffentlichkeit mit meiner
Schwerhörigkeit um?“ und im Dezember eine Weihnachtsfeier im Evento.
Das Hörmobil war im September auf dem Marktplatz in Norderstedt. Dank Martins und Utes Hilfe wurde auch
das ein voller Erfolg.
Aufgrund privater Probleme musste das Grillen bei Ute leider abgesagt werden.
Förderung
Da wir nicht alles Geld im Jahr 2008 ausgeben konnten, wurde nur die Pauschalförderung der Arge und die
Stadtwerke-Spende in Anspruch genommen. Mit dem Geld konnten wir uns technisch aufrüsten und Büromaterial
besorgen. Die Stadt Norderstedt stellt uns Räume für unsere Veranstaltungen und Sitzungen kostenlos zur Verfügung.
Näheres zu den Finanzen erläutern Martin und Jutta beim Kassenbericht. Ohne all diese Fördermittel wäre unsere
Arbeit nicht möglich gewesen.
Öffentlichkeitsarbeit/Presse
In der Öffentlichkeit wird „Hörkultur“ sehr positiv wahrgenommen. Unsere Pressemeldungen werden regelmäßig
von den Norderstedter Medien mit viel Wohlwollen veröffentlicht. Unsere Veranstaltungen kommen auch überregional an.
Räume
Die Veranstaltungen finden zumeist im Rathaus statt. Die Stadt Norderstedt stellt uns kostenlos eines der Kulturräume
zur Verfügung, meistens Raum K 132 oder K 130/131.
Dafür bedankt „Hörkultur“ sich herzlich an dieser Stelle.
Technik
Martin Witt, unser 2. Vorsitzender, versorgt und unterstützt tatkräftig die Veranstaltungen mit der erforderlichen Technik.
Der Aufwand mit Transport und Auf- bzw. Abbau ist jedes Mal eine große Herausforderung.
Tinnitus-Beratung
Es hat sich bis heute noch keiner gefunden, der sich dafür ehrenamtlich engagieren würde.
CI-Träger
Edith und Paul sind hilfreiche Werbeträger fürs CI. Bei entsprechenden Veranstaltungen berichten sie gerne über
ihre Erfahrungen mit einem positiven Echo.
Finanzen
„Hörkultur“ steht dank der Fördergelder und der Raumkosten-Unterstützung der Stadt, trotz der Abgaben an den
Bundes- und Landesverband, finanziell gut da. Bitte hören Sie dazu die Erläuterungen zum Kassenbericht.
Homepage
Unser ehemaliger Vorsitzender Ulf Heinemann pflegt immer noch kostenlos unsere Website und hält sie regelmäßig
auf dem neuesten Stand. Sie ist ein gutes Aushängeschild für Hörkultur und führt zu Email-Kontakten oder telefonischen
Anfragen. Auf diesem Wege wieder mal ein dickes Dankeschön an Ulf Heinemann!
Mitglieder
Trotz vieler Anstrengungen und trotz hoher Besucherzahlen bei unseren Veranstaltungen, ist die Zahl der Mitglieder
weiter zurückgegangen. Inzwischen sind wir von 15 auf 12 Mitglieder geschrumpft. Tendenz sinkend. Gründe für die
Austritte waren Überlastung, Wegzug, Alter und Krankheit. Es ist nun mal so: Nur Betroffene beschäftigen sich mit der Schwerhörigkeit.
Darüber hinausgehende Aktivitäten und ehrenamtliche Arbeit übernimmt man nicht so gerne, gerade
bei so einer unpopulären Behinderung. Man nimmt gerne bei den Treffen und Veranstaltungen unsere Dienste in Anspruch
und freut sich über Hilfe. Sobald das Problem gelöst ist, lässt man sich nicht mehr blicken.
Dank
Besonders bedanken möchte ich mich für die Unterstützung bei Martin und Jutta. Martin, das war ein sehr kreatives Jahr!
Unsere gemeinsame Arbeit hat mir viel Freude gemacht!
Ute Oswald
Rechenschaftsbericht zum Jahr 2008
liebe Freunde,
ich begrüße Sie recht herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2009 des DSB Ortsvereins Norderstedt „Hörkultur“ e.V.
Das letzte Jahr war hauptsächlich durch personelle Veränderungen geprägt. Als neu gewählte Vorsitzende musste ich mich
erst einmal im Dickicht der Aufgaben zurechtfinden. Mittlerweile kenne ich mich mit Fördermaßnahmen, Raumplanungen und
Technik aus und nun kann es eigentlich erst richtig losgehen.
Veranstaltungen
Die Tradition der Veranstaltungen wurde auch im Jahre 2008 fortgesetzt. Wir konnten unseren Mitgliedern und anderen
Betroffenen ein abwechslungsreiches Programm bieten:
- Referate wie „Hören ist nicht dasselbe, wie verstehen“
- Workshop: „Landesgartenschau für Hörgeschädigte“
- Miniseminar: „Mundablesen“
- Filmvortrag: „Schwerhörigkeit erfahrbar machen“
- Prominente: „Christa Heise Batt liest Plattdeutsches“
- Technik: „Kommunikationsbarrieren in öffentl. Gebäuden“
in öffentlichen Gebäuden“ in der Falkenberg-Kirche zu den absoluten Rennern. Christa Heise-Batt hätte mehr Publikum verdient.
Ursache der mitunter schwachen Beteiligung ist möglicherweise der doch sehr abseits gelegene Veranstaltungsraum K 202
im Rathaus. Trotz vieler Hinweisschilder, konnten manche Besucher nicht zur Veranstaltung finden.
In diesem Jahr wurde bei Birgit gegrillt. Auch wenn es mitunter blitzte und donnerte, waren es ein paar angeregte und
amüsante Stunden. Es wurde, wie sonst auch, privat organisiert und finanziert. Danke, Birgit, für Deine Gastfreundschaft!
Unsere Weihnachtsfeier hatten wir ins TuRa-Sportlerheim verlegt. In einem entsprechenden Ambiente gab es gutes Essen
und unterhaltsame Vorträge von den Beteiligten. Auch diese Zusammenkunft wurde privat organisiert und finanziert.
Förderung
Die Pauschal- und Projektförderung der Krankenkassen und der Stadtwerke Norderstedt haben es uns ermöglicht,
Veranstaltungen mit technischen Mitteln zu optimieren. Darüber sind wir sehr dankbar. So konnten wir uns ein Notebook
und die passende Software von dem Beitrag der Stadtwerke zulegen. Birgit und ich konnten das Seminar „Wie leite ich
einen Ortsverein?“ in Köln besuchen und es ist Geld da für Büromaterial und Briefmarken. Dank des neuen Handwagens
können wir jetzt unser Equipment mühelos transportieren. Die Stadt Norderstedt stellt uns Räume für unsere Veranstaltungen
und Sitzungen kostenlos zur Verfügung. Ohne all diese Fördermittel wäre unsere Arbeit nicht möglich gewesen.
Öffentlichkeitsarbeit/Presse
In der Öffentlichkeit wird „Hörkultur“ positiv wahrgenommen. Unsere Pressemeldungen werden größtenteils von den
Norderstedter Medien veröffentlicht. Außerdem lud NOA4, der örtliche Fernsehsender, den Vorstand zum „Vereinstalk“ ein.
Dort konnten Birgit, Paul und ich den Verein präsentieren und über die Aktivitäten berichten.
Räume
Die Veranstaltungen finden zumeist im Rathaus statt. Die Stadt Norderstedt stellt uns kostenlos eines der Kulturräume zur
Verfügung. Zuletzt erhielten wir den Raum K 202 mit einem Schrank für unsere Utensilien. Es stellte sich heraus, dass dieser
Raum eine sehr ungünstige Lage hat. Inzwischen hat man uns in Aussicht gestellt, wieder den Raum K 132 nutzen zu können.
Technik
Unser Mitglied Martin Witt ist mittlerweile mit seinem Know-how eine große Hilfe für uns. In den letzten Monaten hat er sich
verstärkt im Verein engagiert. So optimiert er u.a. die Hörversorgung bei Veranstaltungen mit hochmoderner Technik.
Für unsere Veranstaltungen haben wir mittlerweile eine gute Basis mit Laptop und Beamer.
Tinnitus-Beratung
Nachdem Waltraud Keil weggezogen ist, ist auch ihre ehrenamtliche Beratung entfallen. Es
wird überlegt, wie wir diese Lücke schließen können.
CI-Träger
Inzwischen haben wir mit Edith und Paul zwei CI-Träger, die potentiellen Trägern wertvolle Informationen im Rahmen unserer
Veranstaltungen geben können.
Finanzen
„Hörkultur“ steht dank der Fördergelder und der Raumkosten-Unterstützung der Stadt, trotz der Abgaben an den Bundes- und
Landesverband, finanziell gut da.
Weiterbildung
Wie schon bei der Förderung erwähnt, waren Birgit und ich im Februar 2008 in Köln, um an einem DSB-Seminar „Führung
eines Ortsvereines“ teilzunehmen.
Homepage
Unser ehemaliger Vorsitzender und späterer Schriftführer, Ulf Heinemann, hat inzwischen auch die Mitgliedschaft gekündigt.
Trotzdem pflegt er weiterhin für uns kostenlos unsere Website und hält sie immer auf dem neuesten Stand. Sie ist ein gutes
Aushängeschild für Hörkultur und führt zu Email-Kontakten oder telefonischen Anfragen. Auf diesem Wege einen herzlichen
Dank an Ulf Heinemann!
Mitglieder
Wir hatten im letzten Jahr 18 Mitglieder. Davon sind 4 zum Ende des Jahres ausgetreten. 1 Mitglied ist in diesem Jahr
eingetreten. Damit sind wir z.Zt. insgesamt 15 Mitglieder. Die ausgeschiedenen Mitglieder begründeten ihren Weggang
mit Zeitmangel, gesundheitlichen Problemen und Wegzug.
Dank
Bedanken möchte ich mich für die Unterstützung bei Birgit und Karin. Dass Birgit sich überhaupt als meine Stellvertreterin
zur Verfügung gestellt hat, rechne ich ihr hoch an. Obwohl ihr Wohnort weit entfernt ist, hat sie nie bei einer Vorstandssitzung
oder Veranstaltung gefehlt. Sie hat mir auch hin und wieder mal Mut zugesprochen, wenn es irgendwo hakte. Letztendlich ist
die Entfernung doch eine große Bremse, wenn es gilt, etwas Spontanes gemeinsam zu machen. Noch einmal vielen Dank, Birgit!
Karin ist seit Jahren für die korrekten Zahlen bei uns verantwortlich. Sie hat dem Verein viel Zeit geopfert und Impulse gegeben.
Ihre ehrenamtliche Arbeit ist nicht hoch genug einzuschätzen. Karin, auch dir danke ich für deine Mühe!
Ute Oswald
Rechenschaftsbericht zum Jahr 2007
ich
begrüße Sie herzlich zur
Jahresmitgliederversammlung
2008 des
DSB OV Norderstedt Hörkultur“ e.V.
THEMEN
/ VERANSTALTUNGEN
Im
letzten Jahr hat Hörkultur 9 Monatstreffen mit
folgenden Themen veranstaltet:
Januar: Erfahrungsaustausch
Februar: Jahresmitgliederversammlung
März: Erfahrungsaustausch
April: Gebärdensprach-Kurz-Seminar (Frau Sagla)
Mai: Feedback zum DSB-Berater-Seminar (Ulf
Heinemann)
Juni: Internet, email, Homepage (Ulf Heinemann,
Vortrag mit Beamerpräsentation)
September: Mundabsehen-Kurz-Seminar (Ines Helke,
BDS Hamburg)
Oktober: Bericht vom DSB-Kongress (Ute Oswald, Paul
Hess)
November: Erfahrungsaustausch, Erste Eindrücke nach
einer CI-OP (Paul Hess)
Die Beteiligung war im Durchschnitt
zufriedenstellend, ausführliche
Diskussionen/Beiträge
waren so nahezu problemlos.
Die Sommergrill-Party fand bei Ute Oswald statt und
wurde, wie auch die Grillveranstaltungen der
Vorjahre,
privat organisiert und finanziert.
Es war ein sehr unterhaltsamer und auch
informativer Nachmittag.
SPENDEN / KRANKENKASSEN-FÖRDERUNGSMASSNAHMEN
In 2007 hatten wir die jährlichen
Pauschalförderungen und auch
Projektförderungsanträge
bei den Krankenkassen eingereicht, und uns auch bei
den Norderstedter Stadtwerken um
eine Spende für unseren gemeinnützigen und sozial
tätigen Verein beworben.
Es
ist positiv anzumerken, dass im
Antragsstellungsjahr 2007 alle angeschriebenen
Kranken- und Ersatzkassen geantwortet und
„Hörkultur“ mit Fördergeldern (pauschal
und
für Seminare) unterstützt haben.
Wie
jedes Jahr möchte ich hier noch mal darauf
hinweisen, dass die Krankenkassen
Projekte f. Weiterbildung (Seminare/Work-Shops)
nicht „vollfinanzieren“, ein
Eigenanteil ist stets zu erbringen.
Zum Jahresschluß erhielten wir von den Stadtwerken
einen positiven Bescheid über eine Zuwendung
von 800 Euro.
Ein Dankeschön an dieser Stelle an die
Norderstedter Stadtwerke sowie die
Krankenkassen BKK Grunder+Jahr, Dräger&Hanse
BKK, IKK Nord, Shell BKK Life,
VdAK/AEV, BKK-NDS-Bremen, Deutsche BKK und AOK
Schleswig-Holstein.
PRESSE
/ PR
Die
Pressearbeit von Pressewartin Ute Oswald läuft
professionell.
Was in den Medien von ihren Ausarbeitungen und
vorbereiteten Artikeln übernommen wird,
dass kann sie leider nicht beeinflussen, aber
unterm Strich ist das Ergebnis der Darstellung
von „Hörkultur“-Themen in der lokalen
Medienlandschaft m.E. respektabel.
RAUMPLANUNG
Die
Raumplanung bereitet keine Sorgen, mit der
Abteilung „Raum und Organisation“ der
Stadt Norderstedt funktioniert die Kommunikation
sehr gut.
Ein Dank an dieser Stelle auch an die Stadt
Norderstedt, die die Raumkosten f. 2006 übernommen
hat.
In 2007 hatten wir , bis auf 3 Ausnahmen,
hauptsächlich den Raume K-132 belegt.
In 2008 wird es überwiegend der K-202 sein.
TECHNIK
Dank
der Stadtwerkespenden 2005 + 2006 wurde im Januar
2007 auf Vorstandsbeschluss hin
ein Beamer angeschafft, ein Notebook wird das
Kommunikationsinventar demnächst ergänzen.
TINNITUS-BERATUNG
Auch
in 2007 gab es leider kaum Resonanz auf das
Beratungsangebot von „Hörkultur“ bzw.
Waltraud Keil.
Durch den anstehenden Umzug von Waltraud wird es
diesen ehrenamtlich angebotenen Service in
Norderstedt
vorerst nicht mehr geben.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Waltrauds
Engagement und Bereitschaft ,
für die Tinnitusbetroffenen, auch an den
Vereinsabenden, mit Ihrem Wissen zur Verfügung zu
stehen.
FINANZEN
Weitsichtige
Planung und überlegter Umgang mit den finanziellen
Mitteln sicherten für das
Jahr 2007 und auch für das Jahr 2008 die
Beitragszahlungen an Landes- und Bundes-
verband, und auch kalkulatorische Raumkosten werden
berücksichtigt.
Geplante Aufwändungen können von
„Hörkultur“ getragen werden und stellen
keine Hürden dar.
Es ist jedoch anzumerken, dass die Förderung durch
Krankenkassen und andere Institutionen
nicht gesichert und tendenziell rückläufig ist und
der Vorstand sich jedes Jahr aufs Neue um
Fördergelder bemühen muß, um weiterhin auch
Weiterbildung und Wissensmultiplikation im Rahmen
von
Beratung / Hilfestellung und den Vereinsabenden zu
ermöglichen.
WEITERBILDUNG
Im
Jahre 2007 wurde an DSB-Seminaren und andere
Veranstaltungen teilgenommen:
Für 2008 sind uns u.a. folgende DSB-Seminare bekannt (weitere im DSB-Report):
* DSB-Seminar „Führung eines Ortsvereines“,1 WoE in Köln (Februar)
* DSB-Berater-Seminar, 1 Woche in Bielefeld (Mai)
* DSB-Seminar: Ausbildung zum CI-Berater (November)
Bei Interesse für die o.g. Seminare in 2008 bitte beim Vorstand melden, damit dafür Anträge an die
KK entsprechend gestellt werden können.
HOMEPAGE,
Flyer
Die
Internetpräsenz von „Hörkultur“ führt
immer wieder zu email-Kontakten/Anfragen.
Der Pflegeaufwand für die Homepage ist
überschaubar.
Die über die Homepage initiierte telefonische
Beratung ist teilweise relativ komplex,
einen Besuch unserer Vereinsabende empfehle ich den
Ratsuchenden generell.
Feedback ist leider sehr spärlich bis gar nicht
vorhanden.
Die verteilten und ausgelegten Vereins-Flyer in
Apotheken, Arztpraxen, etc. haben
bislang keine spürbare Wirkung hinterlassen
(keine gestiegenen Anfragen oder Besuche beim
Verein).
PERSONALIA
In 2007 hat „Hörkultur“ 1 neues
Mitglied hinzugewinnen können.
Es waren 2 Abgänge zu verzeichnen.
„Hörkultur“ hat per 1.1.2008
17 Mitglieder.
DANKESCHÖN
Ich
möchte an dieser Stelle allen engagierten
Mitgliedern danken, die mich in
meiner Zeit als 1. Vorsitzenden begleitet und
unterstützt haben.
Es war nicht immer leicht, wie das eben so oft bei
Ehrenämtern ist,
die neben Beruf und Familie ausgeübt werden.
Doch ich glaube, dass es sich gelohnt hat, mit Euch
für die Schwerhörigen
und Tinnitusbetroffenen in Norderstedt und Umgebung
die Möglichkeit zu
geben, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen
oder einander zu helfen.
Jeder so wie er kann und mag, und mit welchen
Mitteln auch immer,
sei es mittels Zeitungsartikel, email, Fax oder
Telefon.
VIELEN
DANK.
Ihr/Euer Ulf Heinemann
1. Vorsitzender
Norderstedt, 13. Februar 2008
Rechenschaftsbericht zum Jahr 2006
ich begrüße Sie herzlich zur Jahresmitgliederversammlung 2007 des DSB OV Norderstedt „Hörkultur“ e.V.
THEMEN / VERANSTALTUNGEN
Im letzten Jahr hat Hörkultur 9 Monatstreffen mit folgenden Themen veranstaltet:
Januar: Feedback zum Technik-Seminar (von Ulf Heinemann)
Februar: Jahresmitgliederversammlung
März: Technische Hilfsmittel (Hr. Witt / „Hörladen“)
April: Der Integrationsfachdienst stellt sich vor
Mai: (wir unter uns)
Juni: Das CI (Video,Vortrag, Erfahrungsberichte Betroffener)
September: Gebärdensprach-Kurz-Seminar
Oktober: „Verstecke Deine Hörbehinderung nicht!“
November: Neues von der Hörakustikermesse in Frankfurt (vorgestellt v. Hörgeräte Geers)
Mit den monatlichen Teilnehmerzahlen können wir zufrieden sein, so waren oft optimalere Bedingung
für Gespräche gegeben (viele Leute = mehr Gräusche).
Großen Zuspruch bei den Mitgliedern fand auch dieses Mal die Sommergrill-Party in Quickborn, die, wie
auch in 2005 schon, privat organisiert und finanziert wurde. Es war wieder ein sehr kommunikativer und
lustiger Nachmittag.
Auch dieses Jahr wird wieder gegrillt, bei Ute Oswald in Norderstedt:
Am 1. September von 15 – 19 Uhr. Vormerken!
SPENDEN / KRANKENKASSEN-FÖRDERUNGSMASSNAHMEN
In 2006 hatten wir die jährlichen Pauschalförderungen bei den Krankenkassen eingereicht, und uns auch
bei den Norderstedter Stadtwerken um eine Spende für unseren gemeinnützigen und sozial tätigen Verein
beworben.
Es ist zu bemerken, das auch bei den Krankenkassen gespart wird. Für Ärgernis sorgte nicht nur beim
Vorstand, auch in der Mitgliederschaft, die Haltung der AOK, die scheinbar nicht erkennen will, dass wir
ein gemeinnütziger Verein sind, der Hilfe durch Selbshilfe, Betroffenen aus Norderstedt und Umgebung
eine Kommunikation und Erfahrungsaustausch ermöglicht. Daher wurden wir in 2006 nicht unterstützt.
Die Nachfrage nach weiteren Gründen und die Darstellung unserer Position blieb leider ohne Resonanz.
Um so lobenswerter die Haltung der anderen von uns angeschriebenen Krankenkassen, denen unser
Dank gebührt: BKK Gruner + Jahr, Dräger&Hanse BKK, IKK Nord, Shell BKK Life, VdAK und
BKK Niedersachen-Bremen.
Wie jedes Jahr möchte ich hier noch mal daraufhinweisen, dass die Krankenkassen Projekte f. Weiterbildung
(Seminare/Work-Shops) nicht „vollfinanzieren“, ein Eigenanteil ist stets zu erbringen.
Zum Jahresschluß erhielten wir von den Stadtwerken einen positiven Bescheid über eine Zuwendung
von 400 Euro.
PRESSE / PR
Die Pressearbeit wurde von Ute Oswald wieder gut umgesetzt. Es ist natürlich nicht einfach, die Thematiken
CI, Gebärdensprache etc. medienwirksam zu formulieren. Gelungen ist es ihr m.E. immer, auch wenn die
Zeitung ihre vorgefertigten Artikel mitunter stark verkürzt oder durch Weglassen eines Wortes den Sinn
entstellt hat.
RAUMPLANUNG
Die Raumbelegung für die monatlichen Treffen ist wie in 2005 nun relativ konstant:
K132 ist „unser Raum“ geblieben und wir hoffen, bald wieder einen Schrank nutzen zu können,
damit mehr Flyer und Infomaterial ggfs. verteilt werden können.
TECHNIK
Die FM-Anlage/FM-Koffer wurde um 2 weitere Kopfhörer erweitert. Es sollten nun genügend Kopfhörer für
die Gäste/Mitglieder vorhanden sein, deren Hörgeräte ohne T-Spule sind oder wenn noch gar keine Hörhilfe
vorliegt: Diese Personen wären dann bei „Hörkultur“ auch „mittendrin“ statt nur dabei.
Um bei den Veranstaltungen die Informationen zusätzlich visuell zu präsentieren, bedienten wir uns der
„Beamer“-Technik. Dank der Stadtwerkespenden 2005 + 2006 wurde in Januar 2007 nun auf Vorstands-
beschluss hin ein Gerät angeschafft.
TINNITUS-BERATUNG
In 2006 war die Resonanz leider nicht so gut wie in 2005, wir werden mehr Werbung machen
für diesen von Waltraud Keil ehrenamtlich angebotenen Service, der für Ratsuchende kostenfrei ist und bleibt.
FINANZEN
Es gibt keine Probleme oder Sorgen. Eine gute Haushaltsplanung führt bei uns dazu, das das Budget f.
Raummieten und Bezahlung an DSB Landesverband Schleswig-Holstein und DSB Bundesgeschäftsstelle
gesichert ist und das nicht nur für das abgelaufene Jahr, sondern auch für das Folgejahr
(der Besuch des Rechnungswesenseminars 2004 hat sich gelohnt!).
WEITERBILDUNG
Im Jahre 2006 wurden keine DSB-Seminare o.ä. besucht. „Hörkultur“-Mitglieder konnten in der September-
veranstaltung einen guten Einblick in die Gebärdensprache erhalten. Einige Mitglieder meldeten sich bei
Kursen von der VHS zu diesem Thema an und nahmen daran teil.
Für 2007 sind uns folgende DSB-Seminare bekannt:
„DSB-Berater“ im April 2007 in Bielefeld (Ulf wird daran teilnehmen) sowie
„Übungsleiter Mundablesen“ im Oktober 2007 in Kassel.
Bei Interesse für das 2. Seminar bitte bis Ende Februar beim Vorstand melden, damit auch dafür Anträge
an die KK entsprechend gestellt werden können.
HOMEPAGE
Die Internetpräsenz von „Hörkultur“ führt zu Mailanfragen von Betroffenen. Die Darstellung des Vereines im
Internet ist wichtig, auch wenn nicht alle Interessenten den Weg zu unserem Verein finden
(berufstätig, Wohnort zu weit von Norderstedt...)
PERSONALIA
In 2006 hat „Hörkultur“ 1 neues Mitglied hinzugewinnen können. Es war kein Abgang zu verzeichnen.
Wir zählten per 1.1.2007 18 Mitglieder.
GROSSES DANKESCHÖN
auch an meine lieben Vorstandskollegen und Ute für die tolle Zusammenarbeit.
Ute hoffen wir heute als Pressewartin im erweiterten Vorstand begrüßen zu können.
Ein Dankeschön geht auch an die anderen helfenden Kräfte in „Hörkultur“.
VIELEN DANK.
Ihr/Euer Ulf Heinemann
Norderstedt, 14. Februar 2007
Rechenschaftsbericht zum Jahr 2005
ich begrüße Sie herzlich zur Jahresmitgliederversammlung 2006 des DSB OV Norderstedt „Hörkultur“ e.V.
THEMEN / VERANSTALTUNGEN
Im letzten Jahr hat Hörkultur 9 Monatstreffen mit folgenden Themen veranstaltet:
Januar: Namibia - eine Reise mit Einsatz der FM-Anlage
Februar: Jahresmitgliederversammlung
März: PRINT-TON-TV: Medien in Norderstedt
„Wie stark tragen die Medien zur Meinungsbildung bei?“
April:/Mai: Tinnitus / Schwerhörigkeit:
Welche Probleme gibt es dadurch privat/beruflich?
/ Vorstellung der Tinnitusberatung von/durch Waltraud Keil
September: Tinnitus-Beratung in Norderstedt
Oktober: Feedback zum DSB-Bundeskongress 2005 in Halle
November: Dr. Axel Schildt: Tinnitus: psychologische Aspekte und Behandlung
Dezember: vorweihnachtliches Treffen
Mit den Teilnehmerzahlen bei den monatlichen Treffen kann man zufrieden sein. Höhepunkte bezüglich
der Gastzahlen waren wieder mal bei den Tinnitus-Themen im April und November.
In Norderstedt scheint der Bedarf an Fachkompetenz in Sachen „Tinnitus“ groß zu sein.
Großen Zuspruch bei den Mitgliedern fand auch dieses Mal die Sommergrill-Party in Quickborn,
die wie auch in 2004 schon, privat organisiert und finanziert wurde. Es war wieder ein schöner und lustiger
Nachmittag. Ein Dankeschön an Karin für ihre Spende!
Auch dieses Jahr wird wieder in Quickborn gegrillt:
Am 12. August von 15 – 19 Uhr. Vormerken!
SPENDEN / KRANKENKASSEN-FÖRDERUNGSMASSNAHMEN
In 2005 hatten wir die jährlichen Pauschal- und Projektförderungen bei den Krankenkassen eingereicht,
und uns auch bei den Norderstedter Stadtwerken um eine Spende für unseren gemeinnützigen und sozial
tätigen Verein beworben. So konnten wir das Technikseminar in Bielefeld (Ergebnisse davon konnten Sie
teilweise in der ersten Veranstaltung dieses Jahres hören und sehen (PowerPoint-Präsentation)) sowie die
Kosten der 4-tägigen Teilnahme am DSB-Bundeskongress 2005 in Halle zum Teil aus diesen Geldmitteln
bezuschussen. Ich möchte hier noch mal daraufhinweisen, dass die Krankenkassen Projekte f. Weiter-
bildung (Seminare/Work-Shops) nicht „vollfinanzieren“, ein Eigenanteil ist stets zu erbringen.
Zum Jahresschluß erhielten wir von den Stadtwerken einen positiven Bescheid über eine Zuwendung von
300 Euro.
Außerdem erhielten wir im Herbst die Nachricht von der Stadt Norderstedt, dass sie einen großen Teil der
Raumkosten aus dem Jahre 2005 übernehmen wird.
Hier zeigt sich der Erfolg unserer Arbeit, sowohl in den Vereinstreffen als auch außerhalb, die Kontakte zu
Presse und den uns unterstützenden Institutionen.
PRESSE / PR
Die Pressearbeit hat im vergangenen Jahr wieder gut funktioniert. Obgleich es für uns manchmal verwunder-
lich erscheint, warum die vorformulierten Ankündigungen zu den Treffen so unterschiedlich aufgenommen
bzw. angenommen werden. Mal wird nur ein 2-zeiler mal der komplette Text veröffentlicht. In der Summe sind
wir mit dem Ergebnis zufrieden .
RAUMPLANUNG
Die Raumbelegung für die monatlichen Treffen ist wie in 2004 nun relativ konstant: K132 ist „unser Raum“
geblieben (mit wenigen vertretbaren Ausnahmen), und wir wissen den Nutzen des abschliessbaren Schranks
für Flyer und Infomaterial zu schätzen.
TECHNIK
Die FM-Anlage/FM-Koffer wurde um 2 weitere Kopfhörer erweitert. In 2006 könnten weitere hinzukommen,
was aus meiner Sicht auch sinnvoll ist, zumal bei vielen Hörgeräteneuanpassungen mitunter aus Kosten-
gründen die T-Spule nicht mit eingeplant wird. Hörgeräteträger ohne T-Spule wären dann bei „Hörkultur“
trotzdem „mittendrin“ statt nur dabei.
Um bei den Veranstaltungen die Informationen zusätzlich visuell zu präsentieren, bedienten wir uns der
„Beamer“-Technik. Hier lässt sich m.E. auch sinnvoll investieren. Die Stadtwerkespendenanfrage geschah
auf Grundlage eines Beamer-Bedarfs.
TINNITUS-BERATUNG
Im Herbst wurde unser „Produkt“ Tinnitusberatung von Waltraud gestartet. Die Treffen finden mit den
Betroffenen nach Terminabsprache in der städtischen Einrichtung „Senfkorn“ statt. Die Resonanz ist zum
Ende des Jahres gestiegen. Sehr erfreulich. Wir werden hier mit Waltraud „am Ball bleiben“.
Der Bedarf ist in Norderstedt vorhanden.
FINANZEN
Die Lage ist derzeit als GUT zu bezeichnen. Wie es sich für eine gesunde Haushaltsplanung gehört,
ist das Budget f. Raummieten und Bezahlung an DSB Landesverband Schleswig-Holstein und
DSB Bundesgeschäftsstelle gesichert.
Mehr Details zum Thema Finanzen folgen im anschliessenden Bericht unserer Kassenwartin.
WEITERBILDUNG
Im Jahre 2005 wurde neben den Workshops beim Bundeskongress das DSB-Technik- Seminar besucht.
Dafür an dieser Stelle ein Dankeschön an die fördernden Krankenkassen, die diese Weiterbildungsmaßnahmen
für „Hörkultur“-Mitglieder unterstützt haben.
Für 2006 sind uns folgende DSB-Seminare bekannt: „Barrierefreies Bauen und Planen“ sowie (geplant)
die Fortsetzung zur 3-teiligen „Tinnitus-Berater“-Seminarreihe.
Interesse bitte bis Ende Februar beim Vorstand signalisieren, damit die Anträge an die KK entsprechend
gestellt werden können.
HOMEPAGE
Im Sommer startete die Internetpräsenz für „Hörkultur“. Die Anfragen an „Hörkultur“ und eine daraus
resultierende neue Mitgliedschaft in unserem Verein zeigen, dass unsere Darstellung im Internet gut
und wichtig ist.
PERSONALIA
In 2005 hatte „Hörkultur“ 2 neue Mitglieder hinzugewinnen können. Es war ein Abgang zu verzeichnen.
Wir zählten per 1.1.2006 17 Mitglieder.
FEEDBACK
Wie jedes Jahr - und auch auf mancher Veranstaltung - weise ich darauf hin, dass die Attraktivität des
„Hörkultur“-Vereinslebens mehrerer Quellen Bedarf, nicht nur der vom Vorstand. Wenn Sie Ideen, Tipps,
Anregungen und auch Kritik haben: lassen Sie es uns wissen! Wenn Sie selbst gerne zu einem Thema
ihrer Wahl ein Kurzreferat oder auch abendfüllend etwas berichten möchten: Trauen Sie sich, es beißt keiner.
Wenn Sie von Veranstaltungen (Stadtfest o.ä.) erfahren, wo „Hörkultur“ mit einem kleinen Informationsstand
Präsenz zeigen könnte/sollte, teilen Sie uns bitte Termin und Ort mit, damit wir uns ggfs. um eine Teilnahme
an jener Veranstaltung bemühen können.
GROSSES DANKESCHÖN
auch an meine lieben Vorstandskollegen und Ute für die gute Buchführung, die guten Ideen,
die Protokollschriften, die Pressearbeit und die tolle Zusammenarbeit.
Ein Dankeschön gilt auch an die anderen helfenden Kräfte in „Hörkultur“
VIELEN DANK.
Ihr/Euer Ulf Heinemann
1. Vorsitzender
Norderstedt, 8. Februar 2006
Rechenschaftsbericht zum Jahr 2004
ich begrüße Sie herzlich zur Jahresmitgliederversammlung 2005 des DSB OV Norderstedt „Hörkultur“ e.V.
THEMEN / VERANSTALTUNGEN
In den vergangenen 12 Monaten hat Hörkultur 10 Monatstreffen mit folgenden Themen veranstaltet:
März: Patagonien - Ein Reisebericht aus der Sicht eines Schwerhörigen
April: Schlechter Hören - was ist im Ohr los?
Ursachenanalyse mit dem Audiogramm vom Hörgeräteakustiker bzw. HNO-Arzt
Mai: Warum es sich als Hörgeschädigter / Tinnitus-Betroffener lohnt,
in einem Schwerhörigenverein Mitglied zu werden
Juni: Umgang mit der Schwerhörigkeit im Berufsleben – Probleme und mögliche Lösungswege im Berufsalltag
September: Schwerpunkt: Erfahrungsaustausch
Oktober: Ein Hörgeräteakustiker demonstriert ein mit "Künstlicher Intelligenz" arbeitendes Hörsystem
November: Mitglieder berichten von ihren Seminarteilnahmen
(Rechnungswesen, Tinnitus-Berater-Seminar, Kommunikationstraining f. Hörgeschädigte)
Januar: Namibia - eine Reise mit Einsatz der FM-Anlage
Die Resonanz bei den Veranstaltungen des letzten Jahres war sehr unterschiedlich, im Durchschnitt aus
meiner Sicht noch zufriedenstellend. Eines der Highlights war der Reisebericht von Herrn Heß im März.
SPENDEN/KRANKENKASSEN-FÖRDERUNGSMASSNAHMEN
In 2004 hatten wir neben den Pauschal- und Projektförderungen bei den Krankenkassen auch den Versuch
unternommen, eine Stiftung der Kreis-Sparkasse sowie die Norderstedter Stadtwerke von der Förderungs-
würdigkeit unserer Selbsthilfegruppenarbeit zu überzeugen. Dieses ist auch dankenswerter Weise von den
Entscheidern der Geldgeber so betrachtet worden. So wurden die Kosten für die Seminare „Tinnitus-Berater“,
„Rechnungswesen“ und „Kommunikationstraining für Hörgeschädigte“ von den KK anteilig nach ordnungs-
gemäßer Antragsstellung übernommen.
Zum Jahresschluß erhielten wir von den Stadtwerken einen positiven Bescheid.
Das absolute Highlight, ich denke da werden Sie mir zustimmen, ist die 1.500 Euro Spende der Stiftung der
Kreis-Sparkasse Segeberg, mit der unser Verein die abschliessende Bezahlung des FM-Koffers an den
DSB Landesverband Schleswig-Holstein vornehmen konnte. Diese große Spende haben wir mit Unterstützung
unseres Mitglieds Ute Oswald PR-technisch soweit gewinnbringend angepackt, daß die regionale Presse und
der lokale TV-Sender NOA4 zu einer Pressekonferenz erschienen sind, um über die Spende der Sparkasse
sowie den FM-Koffer zu berichten. 2 Wochen später wurde bei NOA4-TV eine Sendung mit dem ‚Hörkultur“-
Vorstand und Moderatorin Frau Frahnert als Moderatorin aufgezeichnet und anschließend in der
30-minuten-dauernden Sendung im Norderstedter Wilhelm-Tell-Kabel-TV-Netz (wiederholt) übertragen .
An dieser Stelle ein Dankeschön an NOA4-TV, Frau Oswald für Ihre guten Kontakte zur Presse und vor allem
an unsere Kassenwartin Frau Sticht, für ihr Engagement und die Idee, bei ihrer Hausbank bzw. der zugehörigen
Stiftung den Antrag auf Zuschuß zum FM-Koffer zu stellen!
PRESSE / PR
Die Pressearbeit hat im vergangenen Jahr m.E. gut funktioniert. Artikel über die große Spende für den FM-Koffer
sowie ein Porträit über Paul Heß in der Norderstedter Zeitung, Rubrik „Menschen helfen Menschen“ waren die
Höhepunkte in der lokalen Berichterstattung.
Bei den Gesundheitstagen im Januar hatten wir die Möglichkeit genutzt, auf einem Stand des DRK-Norderstedt
uns für 4 Stunden als Selbsthilfegruppe darzustellen.
Es war eine neue Erfahrung, der Publikumszulauf war leider aufgrund der Zeit (Fr. 10-14 Uhr) recht mager.
RAUMPLANUNG
Die Raumbelegung für die monatlichen Treffen ist nun relativ konstant: K132 ist „unser Raum“ geworden, und
mittlerweile haben wir auch das Nutzungsrecht für einen Schrank erhalten, in dem wir unser „Material“ (Flyer,
Prospekte; nicht den FM-Koffer!!!) kostenfrei unterbringen dürfen.
TECHNIK
Die FM-Anlage/FM-Koffer ist nun Dank einer Spende komplett bezahlt (siehe oben).
Die Tribüne (FORUM) ist mit einer Infrarot-Anlage ausgestattet und der Akustische/induktive Empfänger kann
gegen ein Pfand ausgeliehen werden.
FINANZEN
Die Lage ist derzeit als GUT zu bezeichnen. Für das Projekt „Halle 2005“ (DSB-Bundes-versammlung mit
Workshops) wurden Reserven gebildet und es werden noch Fördergelder beantragt.
Mehr Details zum Thema Finanzen folgen im anschliessenden Bericht der Kassenwartin Frau Sticht.
KULTUR
Wie aus der Themenübersicht ersichtlich ist, waren Reisen nach Patagonien und Namibia die kulturellen
Spots in 2004.
WEITERBILDUNG
Im Jahre 2004 konnten, was ich als sehr positiv empfinde, relativ viele Seminare besucht werden:
Rechnungswesen, Tinnitus-Berater und Kommunikationstraining.
Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die fördernden Krankenkassen, die diese Weiter-
bildungsmaßnahmen der „Hörkultur“-Mitglieder unterstützt haben. Hierbei muß erwähnt werden, daß
solche Veranstaltungen von den KK nur teilfinanziert werden, was aber in den meisten Fällen schon
eine gute finanzielle Entlastung für den Teilnehmer der Seminare bedeutet.
Für 2005 sind uns derzeit keine DSB-Seminare bekannt (Ausnahme „Tinnitus-Berater, 3. und letzte
Stufe der 3-teiligen Seminarreihe). Daher liegt der Fokus auf den Workshops in Halle, die eine beson-
dere Erfahrung für jeden Teilnehmer bedeuten:
• Erfahrungsaustausch mit Bertroffenen aus anderen Vereinen, Regionen, Bundesländern
• Direkte Kontakte zu Hörgeräte- und Hilfsmittelherstellern
• Expertengespräche zu verschiedenen Themen (Tinnitus, Cochlear-implant, etc.)
Es lohnt sich, dabei zu sein!
Interesse bitte bis Ende Februar beim Vorstand signalisieren, damit die „Projekt Halle 2005“-Anträge
an die KK entsprechend gestellt werden können.
PERSONALIA
In 2004 hatte „Hörkultur“ Mitglieder hinzugewinnen können. Wir zählen per 1.1.2005 16 Mitglieder.
Durch die Niederlegung des Amtes von Schriftführer Claus-C. Huper im August letzten Jahres wird
heute eine Neuwahl erforderlich.
Frau Keil hat im Sept./Okt. dankenswerter Weise die Aufgabe kommissarisch übernommen.
FEEDBACK
Wie jedes Jahr - und auch auf mancher Veranstaltung - weise ich darauf hin, dass die Attraktivität des
„Hörkultur“-Vereinslebens mehrerer Quellen Bedarf, nicht nur der vom Vorstand. Wenn Sie Ideen,
Tipps, Anregungen und auch Kritik haben: lassen Sie es uns wissen! Wenn Sie selbst gerne zu
einem Thema ihrer Wahl ein Kurzreferat oder auch abendfüllend etwas berichten möchten:
Trauen Sie sich, es beißt keiner.
Wenn Sie von Veranstaltungen (Stadtfest o.ä.) erfahren, wo „Hörkultur“ mit einem kleinen Informations-
stand Präsenz zeigen könnte/sollte, teilen Sie uns bitte Termin und Ort mit, damit wir uns ggfs. um eine
Teilnahme an jener Veranstaltung bemühen können.
VIELEN DANK.
Ihr/Euer Ulf Heinemann
1. Vorsitzender
Norderstedt, 9. Februar 2005
Rechenschaftsbericht zum Jahr 2003
dieses ist die 1. Jahresmitgliederversammlung des DSB OV Norderstedt „Hörkultur“ e.V. nach seiner Gründung
im Februar letzten Jahres.
THEMEN / VERANSTALTUNGEN
In den vergangenen 12 Monaten hat Hörkultur 11 Monatstreffen veranstaltet, davon 6 mit Referentenvorträgen.
März: Frau Franz , Hörakustikermeisterin, (Anatomie des Hörens)
April: Frau von Gravenkamp (Behindertenbeauftragte der Stadt Norderstedt stellt sich vor)
Mai: Herr Witt: Hörakustikermeister, techn. Hilfsmittel f. Hörgeschädigte im Alltag/Haus/Wohnung
September: Prof. Dr. Claussen: „Hörbehinderung als psychosoziales Leiden – Aggression, Depression, Resignation“
November: Herr Willert von der Kripo Norderstedt klärt auf über die Verbrechensstatistik Norderstedt / SH
Januar: Herr Lehmann, Hörakustikermeister, TINNITUS
Die Veranstaltungen waren bis auf 2 Ausnahmen recht gut besucht, der Vortrag von Prof. Claussen wurde von
ca. 22 Personen verfolgt, die Tinnitus-Veranstaltung übertraf alle Erwartungen mit mehr als 50 Gästen!
Die restlichen monatlichen Treffen waren von der Teilnehmerzahl her nicht so gut besucht (5-8 Anwesende),
was aber einem regen und positiven Erfahrungsaustausch der Betroffenen (Tinnitus/Schwerhörigkeit) keinen
Abbruch tat. Themen waren u.a. Tinnitus , ambulante Hörberatung und Lippenablesen.
PRESSE
Erschwerend kam anfangs die fehlende Erfahrung im Umgang mit der Presse hinzu.
Es ist auch nicht immer einfach, der Presse unpopuläre Themen schmackhaft zu machen, dass es zu einer
Veröffentlichung des Veranstaltungshinweis kommt. Ausnahmen bilden hier die gut besuchten Veranstaltungen
vom September und Januar.
RAUMPLANUNG
Was die Raumsituation betrifft, war es anfangs sicherlich unangenehm nicht zu wissen, wo das nächste
Hörkulturtreffen stattfindet.
Seit Oktober 2003 versuchen wir immer den Raum VU1 bzw. K212 zu bekommen.
Bisher klappt die Zusammenarbeit mit der Verwaltung hier im Hause sehr gut.
TECHNIK
In 2003 gab es eine große technische Neuerung. Der LV hat dem OV Norderstedt „Hörkultur“ eine
FM-Anlage/FM-Koffer zur Verfügung gestellt. Die Bezahlung desselben erfolgt suksessive bei Vorliegen
entsprechenden Geldmittel, sei es durch Krankenkassen-Förderung oder Spenden.
Der Koffer kostet 1.500,-- Euro.
Die Technik ermöglicht es Hörgeräteträgern mit T-Spule an Diskussionen/Wortbeiträgen teilzunehmen
(Einsatz von Mikrofon=Sender und Ringschleife=Empfänger)
FINANZEN
Wo ich schon mal beim unbeliebten Thema Geld / Kosten bin: Der OV ist Mitglied im Bundes-
sowie im Landesverband.
Dafür sind Mitgliedsbeiträge pro Vereinsmitglied an die jeweiligen Verbände zu entrichten.
Die Zahlungsweise ist bisher halbjährlich bzw. vierteljährlich.
Von Ihrem Monatsbeitrag werden ca. 3 Euro an LV/BV abgeführt, dafür erhalten Sie u.a. den DSB-Report
(bisher 6* jährlich). Da aber bisher die Beitragszahltermine auf monatlich vereinbart wurden, entsteht für
den Verein 2* im Jahr ein finanzieller Engpass, da er für seine Mitglieder Vorkasse gegenüber dem LV/BV leisten muss.
Für mehr finanzielle Planungssicherheit unseres Vereines ist eine 3-monatige Mitgliedsbeitragsvorauszahlung
wünschenswert. Ein Antrag des Vorstandes dazu wird erfolgen.
KULTUR
Aufgrund der vielen organisatorischen Angelegenheiten (Startprobleme der Vorstandsarbeit,
Eintrag Vereinsregister, Raumbeschaffung, Flyer-Konzept, interne Organisation) ist der kulturelle
Part der Vereinsarbeit recht kurz geraten.
Im Oktober/November gab es Gelegenheit, im Kunstverein hörgeschädigtengerecht einige Austellungen
zu besuchen.
Das Angebot wurde leider nicht genutzt.
In 2004 wollen wir im Mai/Juni (genügende Teilnehmerzahl vorausgesetzt) 1 Tag nach Berlin fahren und u.a.
eine Stadtrundfahrt unter Einsatz der FM-Anlage unternehmen.
WEITERBILDUNG
Im Mai 2003 wurde von Frau Sticht das Seminar „OV-Führung“ in Eckernförde besucht.
Im Okt./Nov. durfte Ulf Heinemann im Rahmen seiner Mitgliedschaft im LV-Vorstand die Seminare
„Öffentlichkeitsarbeit“ und das „Technik-Seminar“ besuchen.
Generell ist es so, dass die Kosten des Besuchs von Weiterbildungsveranstaltungen (Seminarkosten/Anfahrt)
über die KK-Projektforderung teilweise finanziert werden können. Die Teilnehmer treten in Vorleistung und wenn
die KK Zuschüsse gewähren, werden die Ausgaben ausgeglichen. (Ähnlich auch bei der Raummiete.
Was durch Mitgliedsbeiträge nicht gedeckt ist, müssen wir versuchen über Fördergelder/Spenden zu finanzieren)
PERSONALIA / VEREINSRECHT
Im August 2003 ist „Hörkultur“ ein eingetragener Verein (e.V.) geworden.
Im selben Monat trat Ilse Pfeiffer von ihrem Amt als 1. Vorsitzende zurück. Deswegen fanden im November 2003
bei einer „außerordentlichen Mitgliederversammlung“ Neuwahlen statt. Paul Heß ist der neue 2. Vors.,
ich wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.
FEEDBACK
Auf die Aktionen/Veranstaltungen unseres Vereins bezogen möchte ich abschliessend noch an Sie appellieren:
Wenn Sie eine Idee haben, Sie etwas vortragen wollen, Sie Kritik, Anregungen, Tipps haben:
Kommen Sie zu meinen Vorstandskollegen oder mir, wir sind für jedes Feedback und jede Initiative dankbar
und hören gerne Ihre Meinung.
VIELEN DANK.
Ihr/Euer Ulf Heinemann
1. Vorsitzender
Norderstedt, 11. Februar 2004