Rechenschaftsberichte vom "Hörkultur"-Vorstand

Rechenschaftsbericht zum Jahr 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

ich begrüße Sie recht herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2010 des DSB Ortsvereins Norderstedt „Hörkultur“ e.V.

Im letzten Jahr wurde bei „Hörkultur“ bis auf die 1. Vorsitzende der komplette Vorstand neu gewählt. Martin Witt als
2. Vorsitzender, Jutta Meyer als Kassenwartin, Hanne von Bargen als Schriftführerin und Paul Heß als Beisitzer.
Man hatte sich viel vorgenommen. Die Ziele waren Lebenshilfen zu bieten bei Erfahrungsaustauschen,
Experten für öffentliche Veranstaltungen einzuladen und gemeinsam die Freizeit zu gestalten, wie z.B. das jährliche
Grillen im privaten Rahmen.

Einige Ziele wurden erreicht:

Veranstaltungen/Treffen
Im letzten Jahr hatten wir viele interessante Referenten zu Gast. Die Resonanz war sehr groß und noch nie konnte
der Verein so viele Besucher zählen.
  • Britta Bahr; Ermutigungstrainerin: „Psych. und soziale Auswirkungen auf Angehörige von Schwerhörigen“
  • Bärbel Engl, Arbeitsamt Elmshorn: „Ersteinstieg und Wiedereingliederung ins Arbeitsleben – insbesondere für Schwerhörige und Tinnitusbetroffene“
  • Song Gao, Ärztin und Heilpraktikerin der traditionellen chinesischen Medizin: „Tinnitus – Störgeräusche im Ohr“ – hier kamen ca. 150 Besucher
  • Martin Witt, Hörgeräteakustiker und 2. Vorsitzender von „Hörkultur“: „Wie verhalte ich mich als Hörbehinderter im Notfall?“
  • Britta Böhnke, CIC Schleswig Kiel: „Der Weg zum Hören mit Cochlea Implantat für Kinder und Erwachsene"
  • Ute Oswald, Journalistin und 1. Vorsitzende von „Hörkultur“: „Ute Oswald liest eigene Geschichten vor“

Bei den monatlichen Treffen gab es Erfahrungsaustausche wie „Wie gehe ich in der Öffentlichkeit mit meiner
Schwerhörigkeit um?“ und im Dezember eine Weihnachtsfeier im Evento.

Das Hörmobil war im September auf dem Marktplatz in Norderstedt. Dank Martins und Utes Hilfe wurde auch
das ein voller Erfolg.
Aufgrund privater Probleme musste das Grillen bei Ute leider abgesagt werden.

Förderung
Da wir nicht alles Geld im Jahr 2008 ausgeben konnten, wurde nur die Pauschalförderung der Arge und die
Stadtwerke-Spende in Anspruch genommen. Mit dem Geld konnten wir uns technisch aufrüsten und Büromaterial
besorgen. Die Stadt Norderstedt stellt uns Räume für unsere Veranstaltungen und Sitzungen kostenlos zur Verfügung.
Näheres zu den Finanzen erläutern Martin und Jutta beim Kassenbericht. Ohne all diese Fördermittel wäre unsere
Arbeit nicht möglich gewesen.

Öffentlichkeitsarbeit/Presse
In der Öffentlichkeit wird „Hörkultur“ sehr positiv wahrgenommen. Unsere Pressemeldungen werden regelmäßig
von den Norderstedter Medien mit viel Wohlwollen veröffentlicht. Unsere Veranstaltungen kommen auch überregional an.

Räume
Die Veranstaltungen finden zumeist im Rathaus statt. Die Stadt Norderstedt stellt uns kostenlos eines der Kulturräume
zur Verfügung, meistens Raum K 132 oder K 130/131.
Dafür bedankt „Hörkultur“ sich herzlich an dieser Stelle.

Technik
Martin Witt, unser 2. Vorsitzender, versorgt und unterstützt tatkräftig die Veranstaltungen mit der erforderlichen Technik.
Der Aufwand mit Transport und Auf- bzw. Abbau ist jedes Mal eine große Herausforderung.

Tinnitus-Beratung
Es hat sich bis heute noch keiner gefunden, der sich dafür ehrenamtlich engagieren würde.

CI-Träger
Edith und Paul sind hilfreiche Werbeträger fürs CI. Bei entsprechenden Veranstaltungen berichten sie gerne über
ihre Erfahrungen mit einem positiven Echo.

Finanzen
„Hörkultur“ steht dank der Fördergelder und der Raumkosten-Unterstützung der Stadt, trotz der Abgaben an den
Bundes- und Landesverband, finanziell gut da. Bitte hören Sie dazu die Erläuterungen zum Kassenbericht.

Homepage
Unser ehemaliger Vorsitzender Ulf Heinemann pflegt immer noch kostenlos unsere Website und hält sie regelmäßig
auf dem neuesten Stand. Sie ist ein gutes Aushängeschild für Hörkultur und führt zu Email-Kontakten oder telefonischen
Anfragen. Auf diesem Wege wieder mal ein dickes Dankeschön an Ulf Heinemann!

Mitglieder
Trotz vieler Anstrengungen und trotz hoher Besucherzahlen bei unseren Veranstaltungen, ist die Zahl der Mitglieder
weiter zurückgegangen. Inzwischen sind wir von 15 auf 12 Mitglieder geschrumpft. Tendenz sinkend. Gründe für die
Austritte waren Überlastung, Wegzug, Alter und Krankheit. Es ist nun mal so: Nur Betroffene beschäftigen sich mit der Schwerhörigkeit.
Darüber hinausgehende Aktivitäten und ehrenamtliche Arbeit übernimmt man nicht so gerne, gerade
bei so einer unpopulären Behinderung. Man nimmt gerne bei den Treffen und Veranstaltungen unsere Dienste in Anspruch
und freut sich über Hilfe. Sobald das Problem gelöst ist, lässt man sich nicht mehr blicken.

Dank
Besonders bedanken möchte ich mich für die Unterstützung bei Martin und Jutta. Martin, das war ein sehr kreatives Jahr!
Unsere gemeinsame Arbeit hat mir viel Freude gemacht!

Ute Oswald

Rechenschaftsbericht zum Jahr 2008

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

ich begrüße Sie recht herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2009 des DSB Ortsvereins Norderstedt „Hörkultur“ e.V.

Das letzte Jahr war hauptsächlich durch personelle Veränderungen geprägt. Als neu gewählte Vorsitzende musste ich mich
erst einmal im Dickicht der Aufgaben zurechtfinden. Mittlerweile kenne ich mich mit Fördermaßnahmen, Raumplanungen und
Technik aus und nun kann es eigentlich erst richtig losgehen.

Veranstaltungen
Die Tradition der Veranstaltungen wurde auch im Jahre 2008 fortgesetzt. Wir konnten unseren Mitgliedern und anderen
Betroffenen ein abwechslungsreiches Programm bieten:
  • Referate wie „Hören ist nicht dasselbe, wie verstehen“
  • Workshop: „Landesgartenschau für Hörgeschädigte“
  • Miniseminar: „Mundablesen“
  • Filmvortrag: „Schwerhörigkeit erfahrbar machen“
  • Prominente: „Christa Heise Batt liest Plattdeutsches“
  • Technik: „Kommunikationsbarrieren in öffentl. Gebäuden“
Die Resonanz zu den verschieden Themen war unterschiedlich. So gehören das „Mundablesen“ und der Vortrag „Hören
in öffentlichen Gebäuden“ in der Falkenberg-Kirche zu den absoluten Rennern. Christa Heise-Batt hätte mehr Publikum verdient.
Ursache der mitunter schwachen Beteiligung ist möglicherweise der doch sehr abseits gelegene Veranstaltungsraum K 202
im Rathaus. Trotz vieler Hinweisschilder, konnten manche Besucher nicht zur Veranstaltung finden.

In diesem Jahr wurde bei Birgit gegrillt. Auch wenn es mitunter blitzte und donnerte, waren es ein paar angeregte und
amüsante Stunden. Es wurde, wie sonst auch, privat organisiert und finanziert. Danke, Birgit, für Deine Gastfreundschaft!
Unsere Weihnachtsfeier hatten wir ins TuRa-Sportlerheim verlegt. In einem entsprechenden Ambiente gab es gutes Essen
und unterhaltsame Vorträge von den Beteiligten. Auch diese Zusammenkunft wurde privat organisiert und finanziert.


Förderung
Die Pauschal- und Projektförderung der Krankenkassen und der Stadtwerke Norderstedt haben es uns ermöglicht,
Veranstaltungen mit technischen Mitteln zu optimieren. Darüber sind wir sehr dankbar. So konnten wir uns ein Notebook
und die passende Software von dem Beitrag der Stadtwerke zulegen. Birgit und ich konnten das Seminar „Wie leite ich
einen Ortsverein?“ in Köln besuchen und es ist Geld da für Büromaterial und Briefmarken. Dank des neuen Handwagens
können wir jetzt unser Equipment mühelos transportieren. Die Stadt Norderstedt stellt uns Räume für unsere Veranstaltungen
und Sitzungen kostenlos zur Verfügung. Ohne all diese Fördermittel wäre unsere Arbeit nicht möglich gewesen.

Öffentlichkeitsarbeit/Presse
In der Öffentlichkeit wird „Hörkultur“ positiv wahrgenommen. Unsere Pressemeldungen werden größtenteils von den
Norderstedter Medien veröffentlicht. Außerdem lud NOA4, der örtliche Fernsehsender, den Vorstand zum „Vereinstalk“ ein.
Dort konnten Birgit, Paul und ich den Verein präsentieren und über die Aktivitäten berichten.

Räume
Die Veranstaltungen finden zumeist im Rathaus statt. Die Stadt Norderstedt stellt uns kostenlos eines der Kulturräume zur
Verfügung. Zuletzt erhielten wir den Raum K 202 mit einem Schrank für unsere Utensilien. Es stellte sich heraus, dass dieser
Raum eine sehr ungünstige Lage hat. Inzwischen hat man uns in Aussicht gestellt, wieder den Raum K 132 nutzen zu können.

Technik
Unser Mitglied Martin Witt ist mittlerweile mit seinem Know-how eine große Hilfe für uns. In den letzten Monaten hat er sich
verstärkt im Verein engagiert. So optimiert er u.a. die Hörversorgung bei Veranstaltungen mit hochmoderner Technik.
Für unsere Veranstaltungen haben wir mittlerweile eine gute Basis mit Laptop und Beamer.

Tinnitus-Beratung
Nachdem Waltraud Keil weggezogen ist, ist auch ihre ehrenamtliche Beratung entfallen. Es
wird überlegt, wie wir diese Lücke schließen können.

CI-Träger
Inzwischen haben wir mit Edith und Paul zwei CI-Träger, die potentiellen Trägern wertvolle Informationen im Rahmen unserer
Veranstaltungen geben können.

Finanzen
„Hörkultur“ steht dank der Fördergelder und der Raumkosten-Unterstützung der Stadt, trotz der Abgaben an den Bundes- und
Landesverband, finanziell gut da.

Weiterbildung
Wie schon bei der Förderung erwähnt, waren Birgit und ich im Februar 2008 in Köln, um an einem DSB-Seminar „Führung
eines Ortsvereines“ teilzunehmen.

Homepage
Unser ehemaliger Vorsitzender und späterer Schriftführer, Ulf Heinemann, hat inzwischen auch die Mitgliedschaft gekündigt.
Trotzdem pflegt er weiterhin für uns kostenlos unsere Website und hält sie immer auf dem neuesten Stand. Sie ist ein gutes
Aushängeschild für Hörkultur und führt zu Email-Kontakten oder telefonischen Anfragen. Auf diesem Wege einen herzlichen
Dank an Ulf Heinemann!

Mitglieder
Wir hatten im letzten Jahr 18 Mitglieder. Davon sind 4 zum Ende des Jahres ausgetreten. 1 Mitglied ist in diesem Jahr
eingetreten. Damit sind wir z.Zt. insgesamt 15 Mitglieder. Die ausgeschiedenen Mitglieder begründeten ihren Weggang
mit Zeitmangel, gesundheitlichen Problemen und Wegzug.

Dank
Bedanken möchte ich mich für die Unterstützung bei Birgit und Karin. Dass Birgit sich überhaupt als meine Stellvertreterin
zur Verfügung gestellt hat, rechne ich ihr hoch an. Obwohl ihr Wohnort weit entfernt ist, hat sie nie bei einer Vorstandssitzung
oder Veranstaltung gefehlt. Sie hat mir auch hin und wieder mal Mut zugesprochen, wenn es irgendwo hakte. Letztendlich ist
die Entfernung doch eine große Bremse, wenn es gilt, etwas Spontanes gemeinsam zu machen. Noch einmal vielen Dank, Birgit!
Karin ist seit Jahren für die korrekten Zahlen bei uns verantwortlich. Sie hat dem Verein viel Zeit geopfert und Impulse gegeben.
Ihre ehrenamtliche Arbeit ist nicht hoch genug einzuschätzen. Karin, auch dir danke ich für deine Mühe!

Ute Oswald

Rechenschaftsbericht zum Jahr 2007

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

ich begrüße Sie herzlich zur Jahresmitgliederversammlung 2008 des DSB OV Norderstedt Hörkultur“ e.V.


THEMEN / VERANSTALTUNGEN

Im letzten Jahr hat Hörkultur 9 Monatstreffen mit folgenden Themen veranstaltet:

Januar: Erfahrungsaustausch
Februar: Jahresmitgliederversammlung
März: Erfahrungsaustausch
April: Gebärdensprach-Kurz-Seminar (Frau Sagla)
Mai: Feedback zum DSB-Berater-Seminar (Ulf Heinemann)
Juni: Internet, email, Homepage (Ulf Heinemann, Vortrag mit Beamerpräsentation)
September: Mundabsehen-Kurz-Seminar (Ines Helke, BDS Hamburg)
Oktober: Bericht vom DSB-Kongress (Ute Oswald, Paul Hess)
November: Erfahrungsaustausch, Erste Eindrücke nach einer CI-OP (Paul Hess)

Die Beteiligung war im Durchschnitt zufriedenstellend, ausführliche Diskussionen/Beiträge
waren so nahezu problemlos.

Die Sommergrill-Party fand bei Ute Oswald statt und wurde, wie auch die Grillveranstaltungen der Vorjahre,
privat organisiert und finanziert.
Es war ein sehr unterhaltsamer und auch informativer Nachmittag.


SPENDEN / KRANKENKASSEN-FÖRDERUNGSMASSNAHMEN

In 2007 hatten wir die jährlichen Pauschalförderungen und auch Projektförderungsanträge
bei den Krankenkassen eingereicht, und uns auch bei den Norderstedter Stadtwerken um
eine Spende für unseren gemeinnützigen und sozial tätigen Verein beworben.

Es ist positiv anzumerken, dass im Antragsstellungsjahr 2007 alle angeschriebenen
Kranken- und Ersatzkassen geantwortet und „Hörkultur“ mit Fördergeldern (pauschal und
für Seminare) unterstützt haben.


Wie jedes Jahr möchte ich hier noch mal darauf hinweisen, dass die Krankenkassen
Projekte f. Weiterbildung (Seminare/Work-Shops) nicht „vollfinanzieren“, ein Eigenanteil ist stets zu erbringen.
Zum Jahresschluß erhielten wir von den Stadtwerken einen positiven Bescheid über eine Zuwendung
von 800 Euro.

Ein Dankeschön an dieser Stelle an die Norderstedter Stadtwerke sowie die
Krankenkassen BKK Grunder+Jahr, Dräger&Hanse BKK, IKK Nord, Shell BKK Life,
VdAK/AEV, BKK-NDS-Bremen, Deutsche BKK und AOK Schleswig-Holstein.


PRESSE / PR

Die Pressearbeit von Pressewartin Ute Oswald läuft professionell.
Was in den Medien von ihren Ausarbeitungen und vorbereiteten Artikeln übernommen wird,
dass kann sie leider nicht beeinflussen, aber unterm Strich ist das Ergebnis der Darstellung
von „Hörkultur“-Themen in der lokalen Medienlandschaft m.E. respektabel.


RAUMPLANUNG

Die Raumplanung bereitet keine Sorgen, mit der Abteilung „Raum und Organisation“ der
Stadt Norderstedt funktioniert die Kommunikation sehr gut.
Ein Dank an dieser Stelle auch an die Stadt Norderstedt, die die Raumkosten f. 2006 übernommen hat.
In 2007 hatten wir , bis auf 3 Ausnahmen, hauptsächlich den Raume K-132 belegt.
In 2008 wird es überwiegend der K-202 sein.


TECHNIK

Dank der Stadtwerkespenden 2005 + 2006 wurde im Januar 2007 auf Vorstandsbeschluss hin
ein Beamer angeschafft, ein Notebook wird das Kommunikationsinventar demnächst ergänzen.


TINNITUS-BERATUNG

Auch in 2007 gab es leider kaum Resonanz auf das Beratungsangebot von „Hörkultur“ bzw. Waltraud Keil.
Durch den anstehenden Umzug von Waltraud wird es diesen ehrenamtlich angebotenen Service in Norderstedt
vorerst nicht mehr geben.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Waltrauds Engagement und Bereitschaft ,
für die Tinnitusbetroffenen, auch an den Vereinsabenden, mit Ihrem Wissen zur Verfügung zu stehen.


FINANZEN

Weitsichtige Planung und überlegter Umgang mit den finanziellen Mitteln sicherten für das
Jahr 2007 und auch für das Jahr 2008 die Beitragszahlungen an Landes- und Bundes-
verband, und auch kalkulatorische Raumkosten werden berücksichtigt.
Geplante Aufwändungen können von „Hörkultur“ getragen werden und stellen keine Hürden dar.
Es ist jedoch anzumerken, dass die Förderung durch Krankenkassen und andere Institutionen
nicht gesichert und tendenziell rückläufig ist und der Vorstand sich jedes Jahr aufs Neue um
Fördergelder bemühen muß, um weiterhin auch Weiterbildung und Wissensmultiplikation im Rahmen von
Beratung / Hilfestellung und den Vereinsabenden zu ermöglichen.


WEITERBILDUNG

Im Jahre 2007 wurde an DSB-Seminaren und andere Veranstaltungen teilgenommen:



      Für 2008 sind uns u.a. folgende DSB-Seminare bekannt (weitere im DSB-Report):
      * DSB-Seminar „Führung eines Ortsvereines“,1 WoE in Köln (Februar)
      * DSB-Berater-Seminar, 1 Woche in Bielefeld (Mai)
      * DSB-Seminar: Ausbildung zum CI-Berater (November)


      Bei Interesse für die o.g. Seminare in 2008 bitte beim Vorstand melden, damit dafür Anträge an die
      KK entsprechend gestellt werden können.


      HOMEPAGE, Flyer

      Die Internetpräsenz von „Hörkultur“ führt immer wieder zu email-Kontakten/Anfragen.
      Der Pflegeaufwand für die Homepage ist überschaubar.

      Die über die Homepage initiierte telefonische Beratung ist teilweise relativ komplex,
      einen Besuch unserer Vereinsabende empfehle ich den Ratsuchenden generell.
      Feedback ist leider sehr spärlich bis gar nicht vorhanden.

      Die verteilten und ausgelegten Vereins-Flyer in Apotheken, Arztpraxen, etc. haben
      bislang keine spürbare Wirkung hinterlassen
      (keine gestiegenen Anfragen oder Besuche beim Verein).



      PERSONALIA

      In 2007 hat „Hörkultur“ 1 neues Mitglied hinzugewinnen können.
      Es waren 2 Abgänge zu verzeichnen.
      „Hörkultur“ hat per 1.1.2008
      17 Mitglieder.


      DANKESCHÖN

      Ich möchte an dieser Stelle allen engagierten Mitgliedern danken, die mich in
      meiner Zeit als 1. Vorsitzenden begleitet und unterstützt haben.
      Es war nicht immer leicht, wie das eben so oft bei Ehrenämtern ist,
      die neben Beruf und Familie ausgeübt werden.
      Doch ich glaube, dass es sich gelohnt hat, mit Euch für die Schwerhörigen
      und Tinnitusbetroffenen in Norderstedt und Umgebung die Möglichkeit zu
      geben, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder einander zu helfen.
      Jeder so wie er kann und mag, und mit welchen Mitteln auch immer,
      sei es mittels Zeitungsartikel, email, Fax oder Telefon.



      VIELEN DANK.

      Ihr/Euer Ulf Heinemann
      1. Vorsitzender
      Norderstedt, 13. Februar 2008

      Rechenschaftsbericht zum Jahr 2006

      Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

      ich begrüße Sie herzlich zur Jahresmitgliederversammlung 2007 des DSB OV Norderstedt „Hörkultur“ e.V.

      THEMEN / VERANSTALTUNGEN

      Im letzten Jahr hat Hörkultur 9 Monatstreffen mit folgenden Themen veranstaltet:

      Januar: Feedback zum Technik-Seminar (von Ulf Heinemann)
      Februar: Jahresmitgliederversammlung
      März: Technische Hilfsmittel (Hr. Witt / „Hörladen“)
      April: Der Integrationsfachdienst stellt sich vor
      Mai: (wir unter uns)
      Juni: Das CI (Video,Vortrag, Erfahrungsberichte Betroffener)
      September: Gebärdensprach-Kurz-Seminar
      Oktober: „Verstecke Deine Hörbehinderung nicht!“
      November: Neues von der Hörakustikermesse in Frankfurt (vorgestellt v. Hörgeräte Geers)

      Mit den monatlichen Teilnehmerzahlen können wir zufrieden sein, so waren oft optimalere Bedingung
      für Gespräche gegeben (viele Leute = mehr Gräusche).

      Großen Zuspruch bei den Mitgliedern fand auch dieses Mal die Sommergrill-Party in Quickborn, die, wie
      auch in 2005 schon, privat organisiert und finanziert wurde. Es war wieder ein sehr kommunikativer und
      lustiger Nachmittag.

      Auch dieses Jahr wird wieder gegrillt, bei Ute Oswald in Norderstedt:
      Am 1. September von 15 – 19 Uhr. Vormerken!

      SPENDEN / KRANKENKASSEN-FÖRDERUNGSMASSNAHMEN

      In 2006 hatten wir die jährlichen Pauschalförderungen bei den Krankenkassen eingereicht, und uns auch
      bei den Norderstedter Stadtwerken um eine Spende für unseren gemeinnützigen und sozial tätigen Verein
      beworben.

      Es ist zu bemerken, das auch bei den Krankenkassen gespart wird. Für Ärgernis sorgte nicht nur beim
      Vorstand, auch in der Mitgliederschaft, die Haltung der AOK, die scheinbar nicht erkennen will, dass wir
      ein gemeinnütziger Verein sind, der Hilfe durch Selbshilfe, Betroffenen aus Norderstedt und Umgebung
      eine Kommunikation und Erfahrungsaustausch ermöglicht. Daher wurden wir in 2006 nicht unterstützt.
      Die Nachfrage nach weiteren Gründen und die Darstellung unserer Position blieb leider ohne Resonanz.
      Um so lobenswerter die Haltung der anderen von uns angeschriebenen Krankenkassen, denen unser
      Dank gebührt: BKK Gruner + Jahr, Dräger&Hanse BKK, IKK Nord, Shell BKK Life, VdAK und
      BKK Niedersachen-Bremen.

      Wie jedes Jahr möchte ich hier noch mal daraufhinweisen, dass die Krankenkassen Projekte f. Weiterbildung
      (Seminare/Work-Shops) nicht „vollfinanzieren“, ein Eigenanteil ist stets zu erbringen.

      Zum Jahresschluß erhielten wir von den Stadtwerken einen positiven Bescheid über eine Zuwendung
      von 400 Euro.

      PRESSE / PR

      Die Pressearbeit wurde von Ute Oswald wieder gut umgesetzt. Es ist natürlich nicht einfach, die Thematiken
      CI, Gebärdensprache etc. medienwirksam zu formulieren. Gelungen ist es ihr m.E. immer, auch wenn die
      Zeitung ihre vorgefertigten Artikel mitunter stark verkürzt oder durch Weglassen eines Wortes den Sinn
      entstellt hat.

      RAUMPLANUNG

      Die Raumbelegung für die monatlichen Treffen ist wie in 2005 nun relativ konstant:
      K132 ist „unser Raum“ geblieben und wir hoffen, bald wieder einen Schrank nutzen zu können,
      damit mehr Flyer und Infomaterial ggfs. verteilt werden können.

      TECHNIK

      Die FM-Anlage/FM-Koffer wurde um 2 weitere Kopfhörer erweitert. Es sollten nun genügend Kopfhörer für
      die Gäste/Mitglieder vorhanden sein, deren Hörgeräte ohne T-Spule sind oder wenn noch gar keine Hörhilfe
      vorliegt: Diese Personen wären dann bei „Hörkultur“ auch „mittendrin“ statt nur dabei.
      Um bei den Veranstaltungen die Informationen zusätzlich visuell zu präsentieren, bedienten wir uns der
      „Beamer“-Technik. Dank der Stadtwerkespenden 2005 + 2006 wurde in Januar 2007 nun auf Vorstands-
      beschluss hin ein Gerät angeschafft.

      TINNITUS-BERATUNG

      In 2006 war die Resonanz leider nicht so gut wie in 2005, wir werden mehr Werbung machen
      für diesen von Waltraud Keil ehrenamtlich angebotenen Service, der für Ratsuchende kostenfrei ist und bleibt.

      FINANZEN

      Es gibt keine Probleme oder Sorgen. Eine gute Haushaltsplanung führt bei uns dazu, das das Budget f.
      Raummieten und Bezahlung an DSB Landesverband Schleswig-Holstein und DSB Bundesgeschäftsstelle
      gesichert ist und das nicht nur für das abgelaufene Jahr, sondern auch für das Folgejahr
      (der Besuch des Rechnungswesenseminars 2004 hat sich gelohnt!).

      WEITERBILDUNG

      Im Jahre 2006 wurden keine DSB-Seminare o.ä. besucht. „Hörkultur“-Mitglieder konnten in der September-
      veranstaltung einen guten Einblick in die Gebärdensprache erhalten. Einige Mitglieder meldeten sich bei
      Kursen von der VHS zu diesem Thema an und nahmen daran teil.

      Für 2007 sind uns folgende DSB-Seminare bekannt:
      „DSB-Berater“ im April 2007 in Bielefeld (Ulf wird daran teilnehmen) sowie
      „Übungsleiter Mundablesen“ im Oktober 2007 in Kassel.

      Bei Interesse für das 2. Seminar bitte bis Ende Februar beim Vorstand melden, damit auch dafür Anträge
      an die KK entsprechend gestellt werden können.

      HOMEPAGE

      Die Internetpräsenz von „Hörkultur“ führt zu Mailanfragen von Betroffenen. Die Darstellung des Vereines im
      Internet ist wichtig, auch wenn nicht alle Interessenten den Weg zu unserem Verein finden
      (berufstätig, Wohnort zu weit von Norderstedt...)

      PERSONALIA

      In 2006 hat „Hörkultur“ 1 neues Mitglied hinzugewinnen können. Es war kein Abgang zu verzeichnen.
      Wir zählten per 1.1.2007 18 Mitglieder.


      GROSSES DANKESCHÖN

      auch an meine lieben Vorstandskollegen und Ute für die tolle Zusammenarbeit.
      Ute hoffen wir heute als Pressewartin im erweiterten Vorstand begrüßen zu können.
      Ein Dankeschön geht auch an die anderen helfenden Kräfte in „Hörkultur“.


      VIELEN DANK.
      Ihr/Euer Ulf Heinemann
      Norderstedt, 14. Februar 2007

      Rechenschaftsbericht zum Jahr 2005

      Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

      ich begrüße Sie herzlich zur Jahresmitgliederversammlung 2006 des DSB OV Norderstedt „Hörkultur“ e.V.

      THEMEN / VERANSTALTUNGEN

      Im letzten Jahr hat Hörkultur 9 Monatstreffen mit folgenden Themen veranstaltet:

      Januar: Namibia - eine Reise mit Einsatz der FM-Anlage
      Februar: Jahresmitgliederversammlung
      März: PRINT-TON-TV: Medien in Norderstedt
      „Wie stark tragen die Medien zur Meinungsbildung bei?“
      April:/Mai: Tinnitus / Schwerhörigkeit:
      Welche Probleme gibt es dadurch privat/beruflich?
      / Vorstellung der Tinnitusberatung von/durch Waltraud Keil
      September: Tinnitus-Beratung in Norderstedt
      Oktober: Feedback zum DSB-Bundeskongress 2005 in Halle
      November: Dr. Axel Schildt: Tinnitus: psychologische Aspekte und Behandlung
      Dezember: vorweihnachtliches Treffen

      Mit den Teilnehmerzahlen bei den monatlichen Treffen kann man zufrieden sein. Höhepunkte bezüglich
      der Gastzahlen waren wieder mal bei den Tinnitus-Themen im April und November.
      In Norderstedt scheint der Bedarf an Fachkompetenz in Sachen „Tinnitus“ groß zu sein.

      Großen Zuspruch bei den Mitgliedern fand auch dieses Mal die Sommergrill-Party in Quickborn,
      die wie auch in 2004 schon, privat organisiert und finanziert wurde. Es war wieder ein schöner und lustiger
      Nachmittag. Ein Dankeschön an Karin für ihre Spende!
      Auch dieses Jahr wird wieder in Quickborn gegrillt:
      Am 12. August von 15 – 19 Uhr. Vormerken!

      SPENDEN / KRANKENKASSEN-FÖRDERUNGSMASSNAHMEN

      In 2005 hatten wir die jährlichen Pauschal- und Projektförderungen bei den Krankenkassen eingereicht,
      und uns auch bei den Norderstedter Stadtwerken um eine Spende für unseren gemeinnützigen und sozial
      tätigen Verein beworben. So konnten wir das Technikseminar in Bielefeld (Ergebnisse davon konnten Sie
      teilweise in der ersten Veranstaltung dieses Jahres hören und sehen (PowerPoint-Präsentation)) sowie die
      Kosten der 4-tägigen Teilnahme am DSB-Bundeskongress 2005 in Halle zum Teil aus diesen Geldmitteln
      bezuschussen. Ich möchte hier noch mal daraufhinweisen, dass die Krankenkassen Projekte f. Weiter-
      bildung (Seminare/Work-Shops) nicht „vollfinanzieren“, ein Eigenanteil ist stets zu erbringen.
      Zum Jahresschluß erhielten wir von den Stadtwerken einen positiven Bescheid über eine Zuwendung von
      300 Euro.

      Außerdem erhielten wir im Herbst die Nachricht von der Stadt Norderstedt, dass sie einen großen Teil der
      Raumkosten aus dem Jahre 2005 übernehmen wird.

      Hier zeigt sich der Erfolg unserer Arbeit, sowohl in den Vereinstreffen als auch außerhalb, die Kontakte zu
      Presse und den uns unterstützenden Institutionen.

      PRESSE / PR

      Die Pressearbeit hat im vergangenen Jahr wieder gut funktioniert. Obgleich es für uns manchmal verwunder-
      lich erscheint, warum die vorformulierten Ankündigungen zu den Treffen so unterschiedlich aufgenommen
      bzw. angenommen werden. Mal wird nur ein 2-zeiler mal der komplette Text veröffentlicht. In der Summe sind
      wir mit dem Ergebnis zufrieden .

      RAUMPLANUNG

      Die Raumbelegung für die monatlichen Treffen ist wie in 2004 nun relativ konstant: K132 ist „unser Raum“
      geblieben (mit wenigen vertretbaren Ausnahmen), und wir wissen den Nutzen des abschliessbaren Schranks
      für Flyer und Infomaterial zu schätzen.

      TECHNIK

      Die FM-Anlage/FM-Koffer wurde um 2 weitere Kopfhörer erweitert. In 2006 könnten weitere hinzukommen,
      was aus meiner Sicht auch sinnvoll ist, zumal bei vielen Hörgeräteneuanpassungen mitunter aus Kosten-
      gründen die T-Spule nicht mit eingeplant wird. Hörgeräteträger ohne T-Spule wären dann bei „Hörkultur“
      trotzdem „mittendrin“ statt nur dabei.
      Um bei den Veranstaltungen die Informationen zusätzlich visuell zu präsentieren, bedienten wir uns der
      „Beamer“-Technik. Hier lässt sich m.E. auch sinnvoll investieren. Die Stadtwerkespendenanfrage geschah
      auf Grundlage eines Beamer-Bedarfs.

      TINNITUS-BERATUNG

      Im Herbst wurde unser „Produkt“ Tinnitusberatung von Waltraud gestartet. Die Treffen finden mit den
      Betroffenen nach Terminabsprache in der städtischen Einrichtung „Senfkorn“ statt. Die Resonanz ist zum
      Ende des Jahres gestiegen. Sehr erfreulich. Wir werden hier mit Waltraud „am Ball bleiben“.
      Der Bedarf ist in Norderstedt vorhanden.

      FINANZEN

      Die Lage ist derzeit als GUT zu bezeichnen. Wie es sich für eine gesunde Haushaltsplanung gehört,
      ist das Budget f. Raummieten und Bezahlung an DSB Landesverband Schleswig-Holstein und
      DSB Bundesgeschäftsstelle gesichert.
      Mehr Details zum Thema Finanzen folgen im anschliessenden Bericht unserer Kassenwartin.

      WEITERBILDUNG

      Im Jahre 2005 wurde neben den Workshops beim Bundeskongress das DSB-Technik- Seminar besucht.
      Dafür an dieser Stelle ein Dankeschön an die fördernden Krankenkassen, die diese Weiterbildungsmaßnahmen
      für „Hörkultur“-Mitglieder unterstützt haben.

      Für 2006 sind uns folgende DSB-Seminare bekannt: „Barrierefreies Bauen und Planen“ sowie (geplant)
      die Fortsetzung zur 3-teiligen „Tinnitus-Berater“-Seminarreihe.

      Interesse bitte bis Ende Februar beim Vorstand signalisieren, damit die Anträge an die KK entsprechend
      gestellt werden können.


      HOMEPAGE

      Im Sommer startete die Internetpräsenz für „Hörkultur“. Die Anfragen an „Hörkultur“ und eine daraus
      resultierende neue Mitgliedschaft in unserem Verein zeigen, dass unsere Darstellung im Internet gut
      und wichtig ist.

      PERSONALIA

      In 2005 hatte „Hörkultur“ 2 neue Mitglieder hinzugewinnen können. Es war ein Abgang zu verzeichnen.
      Wir zählten per 1.1.2006 17 Mitglieder.


      FEEDBACK

      Wie jedes Jahr - und auch auf mancher Veranstaltung - weise ich darauf hin, dass die Attraktivität des
      „Hörkultur“-Vereinslebens mehrerer Quellen Bedarf, nicht nur der vom Vorstand. Wenn Sie Ideen, Tipps,
      Anregungen und auch Kritik haben: lassen Sie es uns wissen! Wenn Sie selbst gerne zu einem Thema
      ihrer Wahl ein Kurzreferat oder auch abendfüllend etwas berichten möchten: Trauen Sie sich, es beißt keiner.
      Wenn Sie von Veranstaltungen (Stadtfest o.ä.) erfahren, wo „Hörkultur“ mit einem kleinen Informationsstand
      Präsenz zeigen könnte/sollte, teilen Sie uns bitte Termin und Ort mit, damit wir uns ggfs. um eine Teilnahme
      an jener Veranstaltung bemühen können.

      GROSSES DANKESCHÖN

      auch an meine lieben Vorstandskollegen und Ute für die gute Buchführung, die guten Ideen,
      die Protokollschriften, die Pressearbeit und die tolle Zusammenarbeit.

      Ein Dankeschön gilt auch an die anderen helfenden Kräfte in „Hörkultur“


      VIELEN DANK.

      Ihr/Euer Ulf Heinemann
      1. Vorsitzender
      Norderstedt, 8. Februar 2006

      Rechenschaftsbericht zum Jahr 2004

      Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

      ich begrüße Sie herzlich zur Jahresmitgliederversammlung 2005 des DSB OV Norderstedt „Hörkultur“ e.V.

      THEMEN / VERANSTALTUNGEN

      In den vergangenen 12 Monaten hat Hörkultur 10 Monatstreffen mit folgenden Themen veranstaltet:

      März: Patagonien - Ein Reisebericht aus der Sicht eines Schwerhörigen
      April: Schlechter Hören - was ist im Ohr los?  
      Ursachenanalyse mit dem Audiogramm vom Hörgeräteakustiker bzw. HNO-Arzt
      Mai: Warum es sich als Hörgeschädigter / Tinnitus-Betroffener lohnt,
      in einem Schwerhörigenverein Mitglied zu werden
      Juni: Umgang mit der Schwerhörigkeit im Berufsleben – Probleme und mögliche Lösungswege im Berufsalltag
      September: Schwerpunkt: Erfahrungsaustausch
      Oktober: Ein Hörgeräteakustiker demonstriert ein mit "Künstlicher Intelligenz" arbeitendes Hörsystem
      November: Mitglieder berichten von ihren Seminarteilnahmen
      (Rechnungswesen, Tinnitus-Berater-Seminar, Kommunikationstraining f. Hörgeschädigte)
      Januar: Namibia - eine Reise mit Einsatz der FM-Anlage

      Die Resonanz bei den Veranstaltungen des letzten Jahres war sehr unterschiedlich, im Durchschnitt aus
      meiner Sicht noch zufriedenstellend. Eines der Highlights war der Reisebericht von Herrn Heß im März.

      SPENDEN/KRANKENKASSEN-FÖRDERUNGSMASSNAHMEN

      In 2004 hatten wir neben den Pauschal- und Projektförderungen bei den Krankenkassen auch den Versuch
      unternommen, eine Stiftung der Kreis-Sparkasse sowie die Norderstedter Stadtwerke von der Förderungs-
      würdigkeit unserer Selbsthilfegruppenarbeit zu überzeugen. Dieses ist auch dankenswerter Weise von den
      Entscheidern der Geldgeber so betrachtet worden. So wurden die Kosten für die Seminare „Tinnitus-Berater“,
      „Rechnungswesen“ und „Kommunikationstraining für Hörgeschädigte“ von den KK anteilig nach ordnungs-
      gemäßer Antragsstellung übernommen.
      Zum Jahresschluß erhielten wir von den Stadtwerken einen positiven Bescheid.
      Das absolute Highlight, ich denke da werden Sie mir zustimmen, ist die 1.500 Euro Spende der Stiftung der
      Kreis-Sparkasse Segeberg, mit der unser Verein die abschliessende Bezahlung des FM-Koffers an den
      DSB Landesverband Schleswig-Holstein vornehmen konnte. Diese große Spende haben wir mit Unterstützung
      unseres Mitglieds Ute Oswald PR-technisch soweit gewinnbringend angepackt, daß die regionale Presse und
      der lokale TV-Sender NOA4 zu einer Pressekonferenz erschienen sind, um über die Spende der Sparkasse
      sowie den FM-Koffer zu berichten. 2 Wochen später wurde bei NOA4-TV eine Sendung mit dem ‚Hörkultur“-
      Vorstand und Moderatorin Frau Frahnert als Moderatorin aufgezeichnet und anschließend in der
      30-minuten-dauernden Sendung im Norderstedter Wilhelm-Tell-Kabel-TV-Netz (wiederholt) übertragen .
      An dieser Stelle ein Dankeschön an NOA4-TV, Frau Oswald für Ihre guten Kontakte zur Presse und vor allem
      an unsere Kassenwartin Frau Sticht, für ihr Engagement und die Idee, bei ihrer Hausbank bzw. der zugehörigen
      Stiftung den Antrag auf Zuschuß zum FM-Koffer zu stellen!

      PRESSE / PR

      Die Pressearbeit hat im vergangenen Jahr m.E. gut funktioniert. Artikel über die große Spende für den FM-Koffer
      sowie ein Porträit über Paul Heß in der Norderstedter Zeitung, Rubrik „Menschen helfen Menschen“ waren die
      Höhepunkte in der lokalen Berichterstattung.

      Bei den Gesundheitstagen im Januar hatten wir die Möglichkeit genutzt, auf einem Stand des DRK-Norderstedt
      uns für 4 Stunden als Selbsthilfegruppe darzustellen.
      Es war eine neue Erfahrung, der Publikumszulauf war leider aufgrund der Zeit (Fr. 10-14 Uhr) recht mager.

      RAUMPLANUNG

      Die Raumbelegung für die monatlichen Treffen ist nun relativ konstant: K132 ist „unser Raum“ geworden, und
      mittlerweile haben wir auch das Nutzungsrecht für einen Schrank erhalten, in dem wir unser „Material“ (Flyer,
      Prospekte; nicht den FM-Koffer!!!) kostenfrei unterbringen dürfen.

      TECHNIK

      Die FM-Anlage/FM-Koffer ist nun Dank einer Spende komplett bezahlt (siehe oben).
      Die Tribüne (FORUM) ist mit einer Infrarot-Anlage ausgestattet und der Akustische/induktive Empfänger kann
      gegen ein Pfand ausgeliehen werden.

      FINANZEN

      Die Lage ist derzeit als GUT zu bezeichnen. Für das Projekt „Halle 2005“ (DSB-Bundes-versammlung mit
      Workshops) wurden Reserven gebildet und es werden noch Fördergelder beantragt.
      Mehr Details zum Thema Finanzen folgen im anschliessenden Bericht der Kassenwartin Frau Sticht.

      KULTUR

      Wie aus der Themenübersicht ersichtlich ist, waren Reisen nach Patagonien und Namibia die kulturellen
      Spots in 2004.

      WEITERBILDUNG

      Im Jahre 2004 konnten, was ich als sehr positiv empfinde, relativ viele Seminare besucht werden:
      Rechnungswesen, Tinnitus-Berater und Kommunikationstraining.

      Dafür an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die fördernden Krankenkassen, die diese Weiter-
      bildungsmaßnahmen der „Hörkultur“-Mitglieder unterstützt haben. Hierbei muß erwähnt werden, daß
      solche Veranstaltungen von den KK nur teilfinanziert werden, was aber in den meisten Fällen schon
      eine gute finanzielle Entlastung für den Teilnehmer der Seminare bedeutet.

      Für 2005 sind uns derzeit keine DSB-Seminare bekannt (Ausnahme „Tinnitus-Berater, 3. und letzte
      Stufe der 3-teiligen Seminarreihe). Daher liegt der Fokus auf den Workshops in Halle, die eine beson-
      dere Erfahrung für jeden Teilnehmer bedeuten:
      • Erfahrungsaustausch mit Bertroffenen aus anderen Vereinen, Regionen, Bundesländern
      • Direkte Kontakte zu Hörgeräte- und Hilfsmittelherstellern
      • Expertengespräche zu verschiedenen Themen (Tinnitus, Cochlear-implant, etc.)

      Es lohnt sich, dabei zu sein!
      Interesse bitte bis Ende Februar beim Vorstand signalisieren, damit die „Projekt Halle 2005“-Anträge
      an die KK entsprechend gestellt werden können.

      PERSONALIA

      In 2004 hatte „Hörkultur“ Mitglieder hinzugewinnen können. Wir zählen per 1.1.2005 16 Mitglieder.
      Durch die Niederlegung des Amtes von Schriftführer Claus-C. Huper im August letzten Jahres wird
      heute eine Neuwahl erforderlich.
      Frau Keil hat im Sept./Okt. dankenswerter Weise die Aufgabe kommissarisch übernommen.

      FEEDBACK

      Wie jedes Jahr - und auch auf mancher Veranstaltung - weise ich darauf hin, dass die Attraktivität des
      „Hörkultur“-Vereinslebens mehrerer Quellen Bedarf, nicht nur der vom Vorstand. Wenn Sie Ideen,
      Tipps, Anregungen und auch Kritik haben: lassen Sie es uns wissen! Wenn Sie selbst gerne zu
      einem Thema ihrer Wahl ein Kurzreferat oder auch abendfüllend etwas berichten möchten:
      Trauen Sie sich, es beißt keiner.
      Wenn Sie von Veranstaltungen (Stadtfest o.ä.) erfahren, wo „Hörkultur“ mit einem kleinen Informations-
      stand Präsenz zeigen könnte/sollte, teilen Sie uns bitte Termin und Ort mit, damit wir uns ggfs. um eine
      Teilnahme an jener Veranstaltung bemühen können.

      VIELEN DANK.

      Ihr/Euer Ulf Heinemann
      1. Vorsitzender
      Norderstedt, 9. Februar 2005

      Rechenschaftsbericht zum Jahr 2003

      Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder

      dieses ist die 1. Jahresmitgliederversammlung des DSB OV Norderstedt „Hörkultur“ e.V. nach seiner Gründung
      im Februar letzten Jahres.

      THEMEN / VERANSTALTUNGEN

      In den vergangenen 12 Monaten hat Hörkultur 11 Monatstreffen veranstaltet, davon 6 mit Referentenvorträgen.

      März: Frau Franz , Hörakustikermeisterin, (Anatomie des Hörens)
      April: Frau von Gravenkamp (Behindertenbeauftragte der Stadt Norderstedt stellt sich vor)
      Mai: Herr Witt: Hörakustikermeister, techn. Hilfsmittel f. Hörgeschädigte im Alltag/Haus/Wohnung
      September: Prof. Dr. Claussen: „Hörbehinderung als psychosoziales Leiden – Aggression, Depression, Resignation“
      November: Herr Willert von der Kripo Norderstedt klärt auf über die Verbrechensstatistik Norderstedt / SH
      Januar: Herr Lehmann, Hörakustikermeister, TINNITUS

      Die Veranstaltungen waren bis auf 2 Ausnahmen recht gut besucht, der Vortrag von Prof. Claussen wurde von
      ca. 22 Personen verfolgt, die Tinnitus-Veranstaltung übertraf alle Erwartungen mit mehr als 50 Gästen!

      Die restlichen monatlichen Treffen waren von der Teilnehmerzahl her nicht so gut besucht (5-8 Anwesende),
      was aber einem regen und positiven Erfahrungsaustausch der Betroffenen (Tinnitus/Schwerhörigkeit) keinen
      Abbruch tat. Themen waren u.a. Tinnitus , ambulante Hörberatung und Lippenablesen.

      PRESSE

      Erschwerend kam anfangs die fehlende Erfahrung im Umgang mit der Presse hinzu.
      Es ist auch nicht immer einfach, der Presse unpopuläre Themen schmackhaft zu machen, dass es zu einer
      Veröffentlichung des Veranstaltungshinweis kommt. Ausnahmen bilden hier die gut besuchten Veranstaltungen
      vom September und Januar.

      RAUMPLANUNG

      Was die Raumsituation betrifft, war es anfangs sicherlich unangenehm nicht zu wissen, wo das nächste
      Hörkulturtreffen stattfindet.
      Seit Oktober 2003 versuchen wir immer den Raum VU1 bzw. K212 zu bekommen.
      Bisher klappt die Zusammenarbeit mit der Verwaltung hier im Hause sehr gut.

      TECHNIK

      In 2003 gab es eine große technische Neuerung. Der LV hat dem OV Norderstedt „Hörkultur“ eine
      FM-Anlage/FM-Koffer zur Verfügung gestellt. Die Bezahlung desselben erfolgt suksessive bei Vorliegen
      entsprechenden Geldmittel, sei es durch Krankenkassen-Förderung oder Spenden.
      Der Koffer kostet 1.500,-- Euro.
      Die Technik ermöglicht es Hörgeräteträgern mit T-Spule an Diskussionen/Wortbeiträgen teilzunehmen
      (Einsatz von Mikrofon=Sender und Ringschleife=Empfänger)

      FINANZEN

      Wo ich schon mal beim unbeliebten Thema Geld / Kosten bin: Der OV ist Mitglied im Bundes-
      sowie im Landesverband.
      Dafür sind Mitgliedsbeiträge pro Vereinsmitglied an die jeweiligen Verbände zu entrichten.
      Die Zahlungsweise ist bisher halbjährlich bzw. vierteljährlich.
      Von Ihrem Monatsbeitrag werden ca. 3 Euro an LV/BV abgeführt, dafür erhalten Sie u.a. den DSB-Report
      (bisher 6* jährlich). Da aber bisher die Beitragszahltermine auf monatlich vereinbart wurden, entsteht für
      den Verein 2* im Jahr ein finanzieller Engpass, da er für seine Mitglieder Vorkasse gegenüber dem LV/BV leisten muss.
      Für mehr finanzielle Planungssicherheit unseres Vereines ist eine 3-monatige Mitgliedsbeitragsvorauszahlung
      wünschenswert. Ein Antrag des Vorstandes dazu wird erfolgen.

      KULTUR

      Aufgrund der vielen organisatorischen Angelegenheiten (Startprobleme der Vorstandsarbeit,
      Eintrag Vereinsregister, Raumbeschaffung, Flyer-Konzept, interne Organisation) ist der kulturelle
      Part der Vereinsarbeit recht kurz geraten.
      Im Oktober/November gab es Gelegenheit, im Kunstverein hörgeschädigtengerecht einige Austellungen
      zu besuchen.
      Das Angebot wurde leider nicht genutzt.

      In 2004 wollen wir im Mai/Juni (genügende Teilnehmerzahl vorausgesetzt) 1 Tag nach Berlin fahren und u.a.
      eine Stadtrundfahrt unter Einsatz der FM-Anlage unternehmen.

      WEITERBILDUNG

      Im Mai 2003 wurde von Frau Sticht das Seminar „OV-Führung“ in Eckernförde besucht.
      Im Okt./Nov. durfte Ulf Heinemann im Rahmen seiner Mitgliedschaft im LV-Vorstand die Seminare
      „Öffentlichkeitsarbeit“ und das „Technik-Seminar“ besuchen.

      Generell ist es so, dass die Kosten des Besuchs von Weiterbildungsveranstaltungen (Seminarkosten/Anfahrt)
      über die KK-Projektforderung teilweise finanziert werden können. Die Teilnehmer treten in Vorleistung und wenn
      die KK Zuschüsse gewähren, werden die Ausgaben ausgeglichen. (Ähnlich auch bei der Raummiete.
      Was durch Mitgliedsbeiträge nicht gedeckt ist, müssen wir versuchen über Fördergelder/Spenden zu finanzieren)

      PERSONALIA / VEREINSRECHT

      Im August 2003 ist „Hörkultur“ ein eingetragener Verein (e.V.) geworden.
      Im selben Monat trat Ilse Pfeiffer von ihrem Amt als 1. Vorsitzende zurück. Deswegen fanden im November 2003
      bei einer „außerordentlichen Mitgliederversammlung“ Neuwahlen statt. Paul Heß ist der neue 2. Vors.,
      ich wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.

      FEEDBACK

      Auf die Aktionen/Veranstaltungen unseres Vereins bezogen möchte ich abschliessend noch an Sie appellieren:
      Wenn Sie eine Idee haben, Sie etwas vortragen wollen, Sie Kritik, Anregungen, Tipps haben:
      Kommen Sie zu meinen Vorstandskollegen oder mir, wir sind für jedes Feedback und jede Initiative dankbar
      und hören gerne Ihre Meinung.

      VIELEN DANK.


      Ihr/Euer Ulf Heinemann
      1. Vorsitzender
      Norderstedt, 11. Februar 2004